LocalTime The Band


Es ist immer etwas ungewöhnlich, wenn nicht der Frontmann oder Sänger eine Band präsentiert, sondern der Schlagzeuger als Komponist und Bandleader in den Vordergrund rückt.

Die Stadt Berlin motiviert wie kaum eine andere, zu kreativer Arbeitswut. Nicht zuletzt die Musikerkollegen und ihr Umfeld inspirieren und ermutigten immer wieder zu schreiben und zu produzieren.
So entstand zwischen Studioarbeiten und Auftritten Titel um Titel und schließlich Emanuel Hauptmanns Gruppe LocalTime.
Da man sich seit Jahren kennt und das Zusammenspiel bei diversen Produktionen einfach zuverlässig funktioniert und Spaß macht, war es eine besondere Freude gerade diese Musiker für
LocalTime begeistern und gewinnen zu können.

Schon kurze Zeit später, nämlich im März 2005, fand man sich zu einem ersten, erfolgreichen Konzert im Berliner Jazzclub A-Trane ein. Nach einem weiteren halben Jahr ging es dann für Aufnahmen ins Wortstark Tonstudio.

Das Zusammenspiel mit diesen hervorragenden Musikern, die z.B. auch bei Jazz - Größen wie Till Brönner, Alex von Schlippenbach, Jocelyn B. Smith, Rodney Jones, Oasis zu hören sind, ist immer neu und bereichernd, ob Live oder im Studio.

Ende Dezember 2005 erschien Hauptmanns Debütalbum LocalTime “Unity”: Instrumentalsongs in klassischer Besetzung und urbanem Modern-Jazz von beeindruckender Aufnahmequalität.

Interessante Kompositionsaufträge für die Soundtracks einer Hörbuchreihe folgten, die von Emanuel mit LocalTime und Gastmusikern im Studio eingespielt wurden.

Weitere Produktionen und Gigs sind in Planung und wir würden uns freuen, Sie / Euch demnächst begrüßen zu dürfen.
Dank an Alle, die mit großem Einsatz und Feuereifer dazu beigetragen haben, das alles möglich zu machen.


LocalTimes Musiker (“UNITY”)

LocalTime besteht im Kern aus den folgenden Musikern:
Emanuel Hauptmann (dr), Mike Segal (sax), Eric St-Laurent (git), Tino Derado (keys) und Björn Werra (bass)

außerdem verstärken weitere Gastmusiker die Band:

Sebastian Weiß (keys), Roland Neffe (marimbaphon & vibes), Johannes Gunkel (bass), Rudi Mahall (bassclarinet), Christian Wasdaris (perc)


Emanuel Hauptmann

Der in München geborene Schlagzeuger, Komponist und Toningenieur; studierte, Mitte der Achtziger Jahre, Jazz am Cabrillo College in Santa Cruz/California, bei Ray Brown, Jeff Ballard und Lile Cruse. Nach seinem Abschluss, ging er für ein Jahr nach Los Angeles ans Musicians Institute of Technology (P.I.T.) und vervollständigte sein Studium bei Steve Houghton, Ralph Humphrey und Joe Pocaro. Anfang der Neunziger, wieder in München, unterrichtete er am MIG spielte u.a. mit Roberto Di Gioia, Peter Omara, Jürgen Seefelder, Hennig Siverts, Rick Keller. Seit Mitte der Neunziger lebt, arbeitet und produziert er in seiner Wahlheimat Berlin. Diverse Aufträge als Musiker und Toningenieur führen Ihn zu Film-, TV- und Musikproduktionen (PRO 7, ZDF, GAT, Buena Vista Int., Burger King, START Up, Duo Phon Records sowie Theater- und Musicalproduktionen („West Side Story“, „Evita“, „42nd Street“, Eckart Witzigmann Palazzo). Ende der Neunziger gründet er seine Firma MPM – Tonstudio und arbeitet seit 2003 vorwiegend für den Verlag Felix-Bloch-Erben. Im März 2004 gründet er sein Jazz Quintett LOCAL Time.
Sechs Jahre lang arbeitet er vorwiegend als Drummer, aber auch Komponist, mit der Jazzsängerin Yamil Borges und deren Band Yamil Borges & Friends (CD “Berlin at Nite“). Außerdem mit Judy Winter / NDR, Lionel Haas (CD “Take the Jam Track“) und Musikern, wie Martin Koler, Thomas Stabenow, Martin Kälberer, Doug Bickl, Oliver Potratz u.v.m..


Mike Segal

Der Saxophonist, Lehrer, Componist und Texter wurde in Canada geboren. Er studierte Jazz an der York University, Toronto (Bachelore Of Arts, Special Honours In Music). Seit 1983 lebt er in Berlin und ist freiberuflich tätig als Saxophonist. Er leitete die Compass Big Band, wie auch die Prokopätz Big Band, in Zusammenarbeit mit der Musikschule Kreuzberg. Im Jahr 1988 wurde er als Mitglied der Gruppe Zoom mit dem “Neuköllner Kulturpreis“, sowie 1992 als Gewinner des „Studioprojektes des Senators für kulturelle Angelegenheiten“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhielt er 1991 noch einmal als Mitglied des Carolyn del Rosario Sextet, mit dem er auch die CD „Kulintang Floating“ einspielte. Segal trat auf dem Berliner Jazz Festival (1990) auf, war Workshop-Dozent beim Jugend Jazz Orchester Berlin (1995), Dozent beim Berliner Jazz Treff und Lehrer an der Musikschule Neukölln. Er spielte u. a. mit Sonny Stitt, Kenny Wheeler, Walter Norris, Uli Beckerhoff, Garrett List, Alex von Schlippenbach und Jay Oliver.


Eric St. Laurent


Eric St-Laurent ist Gitarrist, Komponist und Produzent. Geboren in Canada lebte er nach intensiver Arbeit als Live- und Studiomusiker in Montreal und Toronto und von 1994 bis 1997 in New York, wo er zusammen mit bekannten Musikern wie David Binney, Anthony Cox, Dave Douglas, John Stubefield sowie Slide Hampton spielte und Platten aufnahm. Nach mehreren Europatourneen mit der kanadischen Band Shuffle Demons, zog St-Laurent 1998 nach Berlin, wo er sich in kürzester Zeit durch Auftritte mit u.a. Jocelyn B. Smith, Till Brönner, Rebekka Bakken, Helge Schneider, Judy Winter und anderen etablierte. Er veröffentlichte mehrere CDs unter seinem Namen und leitet seit 2004 sein eigenes Trio. Mit dem Ziel, sein Können als Gitarrist/Komponist und Produzent auszubauen, arbeitet St-Laurent zur Zeit an unterschiedlichen Projekten in den Bereichen Pop, Rock und experimenteller Musik.


Tino Derado

Der Pianist studierte am Berklee College of Music und an der New School (New York) an der er mit einem BFA (Bachelor of Fine Arts ) abschloss. Bei seinem fast zwölfjährigen New York-Aufenthalt spielte er mit Größen der Musikszene wie u.a. Peter Erskine, Andy Gonzales, Dave Liebman, Dave Valentine, Gary Burton, Bob Moses, Gloria Gaynor und Jimmy Cliff. Derado lebt seit zwei Jahren in Berlin und leitet seine eigene Band. Als Bandleader veröffentlichte er bisher 3 CDs.


Björn Werra

(Bass) absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und arbeitet seit 1995 als freiberuflicher Musiker. Er ging auf Tourneen mit der britischen Rockband The Dostoyevskys und wirkte als Toursupport für Oasis in Deutschland. Er ist Mitglied im Helmut Brandt Mainstream Orchestra, jetzt unter der Leitung von Rolf von Nordenskjöld Brandicity. Er spielte mit Oli.P „O-Ton Tour 2000” , The Fullbliss (USA). In Studioproduktionen arbeitete er u.a. mit Guido Lucas (Blackmail, Scumbucket), Jon Caffrey (Die Toten Hosen, Joy Division), „Ich & Ich“ (Annette Humpe), Smooth Jazz Berlin Project 2004/2005, mit Sunnie Paxson (Stanley Clarke), Jocelyn B. Smith, John Davies, Angelika Weiz, Deutschen Filmorchester Babelsberg (2005), Johannes Heesters, für Poems For Laila, Scycs, Colin Rich (Mousse T., Tom Jones), Rolf Stahlhofen (Söhne Mannheims), Jess (No Angels), Emma Lanford, Weather Girls, David Binney (ACT Artists, Chris Potter, Wayne Krantz), Ron Spielmann, Aziza A., Bürger Lars Dietrich, Katja Maria Werker, Thimo Sander, Diane Weigmann u.v.m. Zu den Musicals und Shows zählen u.a. CATS in Berlin 2003, Gayle Tufts “Soul Sensation” 2004/2005 sowie “Evita”. Im Bereich der Film- und Jingleproduktionen zählen außerdem Burger King, Buena Vista Int., Cortal Consors sowie div. Kurz- und Animationsfilme der HFF Potsdam zu seinem Portfolio.


LOCALTIME‘s featured Guests (“UNITY”)


Sebastian Weiß

(Piano) studierte zunächst Jazz- sowie klassisches Klavier bei Dieter Glawischnig in Hamburg, später bei Jaki Byard und Mark Soskin in New York. Bei dem Label Fresh Sound New Talent veröffentlichte er zwei CDs. Zur Zeit lebt er in Berlin und arbeitet regelmäßig mit der dänischen Sängerin Gitte Haenning zusammen. Er spielte bisher mit so unterschiedlichen Musikern wie Rodney Jones, Till Brönner, Jane Monheit und Miguel Zenon. Dabei führten ihn seine Auftritte in legendäre Clubs wie den Blue Note und das Sweet Basil, sowie auf namhafte Festivals in Saragota und New York.

Roland Neffe

(Marimbaphon & Vibes) studierte in seiner Heimat (MH Graz) sowie in Deutschland (HdK Berlin) und USA (Berklee College/Boston), u.a bei Gary Burton und David Friedman. Neffe wurde mehrfach ausgezeichnet, so erhielt er u.a. den Würdigungspreis des Österreichischen Bundesministeriums und den Award des "Berklee Talent Sholarship Found". Seit 1995 lebt Neffe als freischaffender Musiker in Berlin. Seine gegenwärtige Arbeit spannt einen Bogen von Jazz bis hin zur "Neuen Musik". Zahlreiche CD Produktionen, Festivalauftritte und Rundfunkmitschnitte verdeutlichen sein breites musikalisches Schaffen mit Bands/Ensembles und Musikern wie Studio Percussion, Ensemble Mosaik, Mark Muellbauers Kaleidoscope Framework (m. Martin Koller), Frank Möbus, Dresdner Sinfoniker , Swing Dance Orch.,u.a. Er spielte unter anderem auf den Festivals Jazz Ost-West, Drumfestival Seoul, Jazzfestval Izmir, Percussionfestival Wien Berliner Festspiele, Ultraschall, Percussionfestival Paris, Ars Electronica, Köln Triennale u.a.


Johannes Gunkel

wurde 1966 geboren. Ab 1974 nahm er Violin- und Klavierunterricht. Elf Jahre später wechselte er zum Kontrabass. In der Zeit von 1994 bis 1998 absolvierte er sein Musikstudium an der Hochschule der Künste Berlin. Workshops und Weiterbildungen bei David Liebman, Matthias Rüegg (Vienna Art Orchestra), John Taylor, Anthony Cox und Jim Knapp. Er zählte zu den festen Mitgliedern bei Yakou Tribe, Thärichens Tentett, Zabriskie Point, Jacobien Vlasman Quartett, Christian Brückners “Bukowski“, Marianne Rosenbergs “La Vie en Rose“. Zu seinen weiteren Arbeiten zählen Rundfunkproduktionen für WDR, SWF, HR und DeutschlandRadio, sowie Konzerte und Aufnahmen mit John Ruocco, Lee Konitz, Jim Black, Michel Herr, Lynne Arriale, Steve Davis, RIAS-Bigband, Peter Weniger und Gitte Haenning.


Rudi Mahall

studierte klassische Klarinette und erhielt dadurch schon in jungen Jahren Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik und freier Improvisation - seit 1990 arbeitet er mit zahlreichen Formationen u.a. mit Aki Takase, Conny Bauer, Der Rote Bereich, Alexander von Schlippenbach und Paul Lovens zusammen.


Christian Wasdaris

Erster Hautkontakt auf einer Tour durch Ägypten, 1978. Kurz danach studierte er für mehrere Jahre klassische Indische Perkussion mit Tablavirtuose Kamalesh Maitra. Im Anschluß daran studierte er Westafrikanische, Latinamerikanische, Afro-Kubanische sowie Arabische Musik.
Der Perkussionist Wasdaris spielte u.a. für das Silent Jazz Ensemble, Ute Kannenberg Band, Yulara oder aber auch Yamil Borges & Friends.